3D-Drucker

Die Stadtbibliothek Köln hat bereits 2013 als erste deutsche Bibliothek einen MakerSpace in ihren Räumlichkeiten eröffnet. Zu den Kernaufgaben von Bibliotheken gehörte schon immer allen Bürgerinnen und Bürgern einen niedrigschwelligen Zugang zu Wissen zu ermöglichen. Entsprechend hat sich mit zunehmender Digitalisierung auch das Angebot der Bibliotheken verändert: Zu den alt bekannten Büchern wurden immer neue Medien wie z.B. DVDs, CDs und E-Books dem Bestand hinzugefügt und der freie Zugang zum Internet und die Ausleihe elektronischer Geräte wie Laptops, Tablets und E-Book-Reader ermöglicht. Damit reagieren Bibliotheken auch auf die Tatsache, dass der Umgang mit neuen Technologien zu einem Schlüssel für die gesellschaftliche Teilhabe geworden ist. Um das Angebot auch seiner Einsatzstelle zu erweitern, lieh der Freiwillige einen 3D-Drucker aus und baute ihn zusammen mit Besuchern der Bücherei auf. Danach informierte, probierte und druckte er zusammen mit den Besuchern der Bücherei.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Projekt, auch wenn ich mir ein noch etwas größeres Interesse der Besucher an dem Drucker an sich gewünscht hätte. Es wurden im Rahmen des Projekts mehrere auch ursprünglich nicht geplante Veranstaltungen durchgeführt. Ich persönlich habe enorm viel dabei gelernt. Die komplette Selbstorganisation der Veranstaltung und der Aufbau des Druckers, sowie der Vitrine haben mein Selbstvertrauen gestärkt und ich sehe neuen Aufgaben umso gelassener entgegen. Ich bin mir sicher, dass sich die Erfahrung positiv auf meine zukünftige Arbeit auswirken wird“, sagte der Freiwillige nach Beendigung des Projektes.

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