Der Einfluss von Medien und die Selbstverständlichkeit, mit der heute Medien Bestandteil unserer Arbeit sind, hat unsere Gesellschaft verändert, so auch die Form unserer Bildung. Eigenverantwortliches, selbstbestimmtes und ortsungebundenes Lernen sind neue Themen, ebenso wie die Kompetenz der Informationsbeschaffung, um zwischen Fake News und Fakten zu unterscheiden. Die Möglichkeiten der Partizipation sind heute so vielseitig wie nie zuvor und schaffen neue kommunikative und gestalterische Lern,- Bildungs- und Entwicklungsräume. Besonders in den Freiwilligendiensten mit ihrer jungen Zielgruppe ist dies deutlich spürbar.

Das Ziel der Servicestelle ist, Medieneinfluss, Medienwirkung und Medienbildung in den Freiwilligendiensten mitzudenken und damit bundesweit Medienpädagogik zu fördern. Es gilt, sich den neuen Herausforderungen zu stellen und die neuen Chancen zu nutzen. Dazu hat die Servicestelle netzwärts ein umfassendes Fortbildungsprogram auf die Beine gestellt.

Wir laden Sie ein, sich zu informieren, zu lernen, mitzudiskutieren, auszuprobieren und sich auszutauschen.

Unsere Fortbildungen sind für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einsatzstellen und Trägern der Freiwilligendienste und BFDler über 27 Jahren konzipiert. Die Seminare kosten 20 € je Seminartag. Tagesverpflegung – bei zweitägigen Seminaren auch Unterkunft – sind dabei im Preis inbegriffen.

04. April 2019
Fake News und Hate Speech – Falschmeldungen enttarnen, Gegenrede produzieren und Konflikte lösen im World Wide Web

Elektronische Medien sind zu einem festen Bestandteil in unserem Leben geworden. Gerade mobile Geräte unterstützen zwischenmenschliche Kommunikation. Neben wertschätzendem Austausch werden Medien leider auch für Diffamierungen und Hate Speech im Netz missbraucht. Es werden die unterschiedlichen Ausdrucksformen sowie die straf- und zivilrechtlichen Aspekte dargestellt. Neben diesen Informationen reflektieren die Teilnehmer*innen mit verschiedenen Methoden (wie Barometer-Aufstellungen) ihre eigene Mediennutzung. Im Mittelpunkt steht hier der Austausch zu eigenen Gewalterfahrungen beziehungsweise -beobachtungen beim Gebrauch von Smartphone und Internet. Unter anderem werden folgende Fragestellungen aufgeworfen: „Welche Äußerungen stehen unter dem Schutz der Meinungs-freiheit?“, „Mit welchen Äußerungen machen sich andere oder ich selbst eventuell strafbar?“, „Wie kann ich mich und andere vor Cyber-Attacken schützen?“ und „Wie funktioniert eigentlich Gegenrede (Counter Speech)?“. Für den (Medien-)Alltag werden hierzu technische Möglichkeiten und präventive Methoden gezeigt und getestet.

Inhaltspunkte:

  • Erfahrungsaustausch zu Hate Speech und Fake News
  • Was ist Hate Speech?
  • Ausdrucksformen von Hate Speech?
  • Reflexion von Gewaltbegriffen
  • Was ist Counter Speech?
  • Methoden und Übungen zu Counter Speech
  • Was sind Fake News?
  • Methoden und Übungen zu Fake News

Referent: Heiko Wolf

Heiko Wolf ist freier Medienpädagoge (M.A.) und arbeitet seit 2007 mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu medienpädagogischen Themen. Bis 2016 hat er nebenberuflich Erfahrungen in Sozialer Gruppenarbeit, Aufsuchender Jugendarbeit, Kindergarten sowie Stationärer Jugendhilfe gesammelt. Aktuell lebt, spielt und tüftelt der Medienwolf in Düsseldorf. Er bietet Workshops und Fortbildungen u.a. zu Themen wie Webvideo, Storytelling, Games, Coding, Hate Speech und Fake News an.

Webseite: www.dermedienwolf.de

Ort: BOGOTA, Schleipweg 20, 44805 Bochum

Datum: 4. April 2019, Uhrzeit: 11:00–18:00 Uhr

Fortbildungsnummer: 19_10

 

08. April 2019, Hamburg
Creative Gaming – Mit Spielen spielen!

In dieser Veranstaltung tauschen sich die Teilnehmenden nach einer kurzen Einführung in medienpädagogische Grundlagen über die Relevanz von Games im pädagogischen Alltag aus. Wie können digitale Spiele genutzt werden? Was sind kreative Methoden, mit denen man Games neu erfinden kann? Und worin liegt das Potenzial, sich aktiv mit einem Medium wie Games auseinanderzusetzen? Anhand von praktischen Übungen werden verschiedene Ansätze zur kreativen Arbeit mit digitalen Spielen vorgestellt und ausprobiert, darunter Methoden zum analogen und digitalen Game Design, Storytelling oder Let’s Play.

Inhaltspunkte:

  • Mediennutzung von Jugendlichen (Schwerpunkt Videospiele)
  • Überblick über Phänomene der digitalen Spielkultur
  • Methoden und Konzepte für den Einsatz von Games in Bildungs- und Vermittlungskontexten
  • Spielen, Ausprobieren und Programmieren
  • Materialien zum Selbermachen und Weiterdenken von medienpädagogischen Konzepten

Referentinnen:

Vera Marie Rodewald

Freie Medienpädagogin | Wissenschaftliche Mitarbeiterin

2011 Bachelor of Arts in Kultur- und Medienpädagogik an der Hochschule Merseburg. 2014 Master of Arts in Kulturwissenschaften Culture, Media & Arts an der Leuphana Universität Lüneburg.

Vera Marie Rodewald ist Medienpädagogin in Hamburg. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Medienkompetenz ist sie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Department Information, und als Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen u. a. an der Leuphana Universität Lüneburg in der Lehre tätig. Darüber hinaus ist sie Redaktionsleitung beim Mediennetz Hamburg e.V. (Online-Magazin und Netzwerk für Medienbildung) und Vorstandsmitglied des jaf e.V. - Verein für medienpädagogische Praxis. Sie ist als Teil der künstlerischen Leitung für die Programmgestaltung von PLAY – Creative Gaming Festival verantwortlich. Im Rahmen der Initiative Creative Gaming e.V. ist sie an der Konzeption und Umsetzung von Projekten und Fortbildungen für Jugendliche, Eltern, Pädagogen/innen und Lehrkräfte beteiligt, z. B. bei der ComputerSpielSchule Hamburg und den Nachwuchsfilmfestivals abgedreht – Hamburgs junger Film und up-and-coming. Seit Anfang 2016 ist sie Sprecherin der GMK-Landesgruppe (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur) in Hamburg. Als Referentin der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) führt sie Eltern-LAN-Veranstaltungen für Eltern und pädagogische Fachkräfte durch.

Christiane Schwinge

Freie Medienpädagogin (Dipl.-Päd.)

Christiane Schwinge ist Diplom-Pädagogin und arbeitet als freie Medienpädagogin in unterschiedlichen Bildungsbereichen. Sie ist Gründungsmitglied und Sprecherin der gemeinnützigen und freien Initiative Creative Gaming, die sich für einen kreativen, reflektierten und kritischen Umgang mit digitalen Spielen stark macht. Mit Workshops, Fortbildungen und PLAY - dem jährlichen Creative Gaming Festival zeigt die Initiative, wie das Spiel zum Spielzeug werden kann. Seit ihrer Eröffnung im Sommer 2015 gehört Christiane Schwinge zum Leitungsteam der ComputerSpielSchule Hamburg, ein offenes medienpädagogisches Angebot für Jugendliche und Erwachsene, angesiedelt in den Bücherhallen Hamburg.

Daneben ist sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, an der Leibniz Universität Hannover sowie der an Leuphana Universität Lüneburg tätig. Seit 2016 koordiniert sie außerdem das MINTforum Hamburg.

Webseitewww.creative-gaming.eu

Ort: Zentralbibliothek Bücherhallen Hamburg, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg, Raum: Schülerlounge, Ebene 3

Datum: Datum: 8. April, Uhrzeit: 11:00-18:00 Uhr

Fortbildungsnummer: 19_5

11. April 2019
UPDATE Medienrecht Von Selfies, Hoaxes & Privacy

Neben der Vermittlung von Grundlagen im Urheber- und Persönlichkeitsrecht werden in diesem Seminar aktuelle Herausforderungen in der Mediennutzung auch und insbesondere von Kindern und Jugendlichen in den Blick genommen: Die allgegenwärtige Bilder- und Selfieflut und deren Chancen und Risiken werden ebenso thematisiert wie Fragen des Cyberbullying, des Bloßstellens, Beleidigens und Belästigen von anderen, FakeNews und Manipulation oder der Umgang mit Alterskennzeichnungen, Zugangssystemen und anderen Jugendschutzaspekten im Themenfeld „Gaming“. Die Nutzung diverser Austausch- und Kommunikationstools (Stichwort: „WhatsApp & Co.“)  entfalten insbesondere für Institutionen und Vereine nicht selten auch datenschutzrechtliche Risiken und Handlungsnotwendigkeiten. Was muss wie in der allfälligen Datenschutzerklärung aufgenommen werden, was gehört ins Verarbeitungsverzeichnis, wofür brauche ich Einwilligungen und von wem? Fragen von Haftung & Sanktion runden das Paket ab. Fragen der Teilnehmer*innen sind herzlich willkommen.

Inhaltspunkte:

  • Urheberrecht, Bild- und Persönlichkeitsrechte
  • Rechtsfragen der Selbstdarstellung im Netz
  • Cyberbullying – Belästigungen begegnen
  • Manipulation & Fake-News, Hoaxes & more
  • Gaming, virtuelles Hausrecht, Jugendschutz
  • Datenschutz, Datensicherheit

Referent: Christian Korte M.A.

Rechtsanwalt, Sozialwissenschaftler, Berater, Referent zu Rechtsfragen der (Neuen) Medien

Webseite: http://www.rechtgestalten.de

Ort: ERBACHER HOF Akademie & Tagungszentrum des Bistums Mainz, Grebenstraße 24-26, 55116 Mainz

Datum: 11. April 2019, Uhrzeit: 11:00 – 18:00 Uhr

Fortbildungsnummer: 19_7

14. Mai 2019, Ludwigshafen
Medienkompetenz für Gleichheit, Toleranz und Demokratie

Hassrede, Diskriminierung und rassistischer Diskurs sind online und offline auf dem Vormarsch. Vor allem junge Menschen sind anfällig für problematische Inhalte und werden weltweit mit medialen Darstellungen konfrontiert, denen es oft an Respekt und Vielfalt mangelt. Was sind aktuelle extremistische Tendenzen? Was können wir gegen rassistische Diskurse und Diskriminierung tun?

In diesem Zusammenhang zielt der Workshop darauf ab, ein kritisches und interkulturelles Verständnis sowie einen bewussten Umgang mit Medien im Sinne der Radikalisierungsprävention bei jungen Menschen zu fördern.

In dieser Fortbildung werden die Multiplikator/innen  mit mediengestützten Methoden zu Themen der Prävention in den Bereichen Politik und Religion, Vielfaltsakzeptanz, demokratisches Zusammenleben vertraut gemacht. Aus dem Repertoire der Projekte „mittendrin“ und MEET werden praktischen Methoden vorgestellt, um mit den Teilnehmenden eigene Handlungskompetenzen für die pädagogische Arbeit zu entwickeln. Zudem erhalten die Multiplikator/innen Gelegenheit  aktive Medienarbeit (mit dem Tablet) inhaltlich und technisch zu erproben.

Inhaltspunkte:

Im Workshop möchten wir mit den Teilnehmer/innen folgende Fragen diskutieren:

  • Was bedeutet digitale Zivilcourage?
  • Wie kann man den Begriff ausfüllen?
  • Inwieweit können junge Menschen aktiv werden und kann digitale Zivilcourage ein Weg für sie sein?

Außerdem präsentieren wir die Ergebnisse aus den Projekten und stellen bewährte Methoden, die mit Schüler/innen getestet wurden, vor. Im Idealfall entwickeln die Teilnehmer/innen bereits erste Ideen, wie sie selbst Medienbildung in interkulturellen Kontexten umsetzen können.

Referent:

Mario Di Carlo:
Ausbildung: Magister (Politikwissenschaften, Medien und Kommunikationswissenschaften, Italianistik), Diplom der Dokumentarfilmschule Zelig in Bozen (Italien) Zusatzqualifikationen: Trainer in interkultureller Kompetenz

Medienpädagoge bei medien+bildung.com seit 2007 mit Schwerpunkt Schule/Ganztagsschule. Davor langjährige Tätigkeit im Bereich Übergang Schule - Beruf.
Nebenberuflich und mit viel Leidenschaft als Dokumentarfilmer unterwegs. Besonders liegt ihm das Thema Migration/Integration am Herzen. Er ist Projektleiter für das mittendrin Projekt.

Katja Mayer:
Ausbildung: Diplom-Sozialpädagogin (FH)

Katja Mayer wagt ihre ersten medienpädagogischen Schritte während ihres Berufsanerkennungsjahres im Offenen Kanal Ludwigshafen. Direkt infiziert, macht sie, wie so viele „OK-Kinder“, weiter und wechselt 2007 zu medien+bildung.com, wo sie fortan im Haus der Medienbildung – Jugendkunstschule für Medien (hdm) arbeitet. Ende 2009 übernimmt sie dessen Leitung. Nach einem Auslandsaufenthalt 2015/16 kehrt sie im September 2016 in das Haus der Medienbildung zurück. Sie  ist  Projektleiterin für das MEET Projekt.

Webseite: www.medienundbildung.com

Ort: medien+bildung.com, Turmstraße 10, 67059 Ludwigshafen

Datum: 14. Mai 2019, Uhrzeit: 10:00 -17:00 Uhr

Fortbildungsnummer: 19_9

17. Mai 2019, Berlin
Der netzwärts Methodenpool - Thema Audio

Dieser Workshop vermittelt Pädagogen Methoden aus dem Bereich der Audioproduktion. Im Audiobereich bieten sich viele Möglichkeiten digital und medienbasiert zu arbeiten, aber auf technischer Ebene recht niedrigschwellig zu bleiben. Die vorgestellten Methoden werden von den Teilnehmern zusammen absolviert; dabei lernen die Teilnehmer spielerisch die nötigen Fertigkeiten mit der Audiotechnik. Die vorgestellten Methoden basieren alle auf minimalem Technikaufwand, und sind einsetzbar in den Bereichen Kennenlernen, Gruppendynamik, Raumerkundung, Themenerarbeitung, Storytelling. Der Workshop bietet Einblicke in die Bereiche Hörspiel, O-Ton-Beitrag, Audio-Collage und Klangkunst.

Inhaltspunkte:

Verschiedene Methoden zu den Themen

  • Einführung in die Audio-Aufnahme
  • Einführung in die Audio-Postproduktion
  • Wahrnehmung der Umgebung und Raum
  • Storytelling
  • O-Ton und Radiobeitrag
  • Collage + Klangkunst

Referentin: Johanna Steiner
Johanna Steiner, Jahrgang 1983, ist Autorin und Regisseurin von Hörspielen, Features und Live-Hörspielen. Nach einem FSJ Kultur 2003/04 in der Chorakademie in Dortmund und einem Studium der Allgemeinen Linguistik, Vergl. Literaturwissenschaft und Publizistik in Berlin, hat sie seit 2010 für den Hörspielverlag Lauscherlounge und das Hörspielstudio XBerg gearbeitet und dort zahlreiche Lesungen und Hörspiele realisiert. Freiberuflich hat sie Erfahrungen beim RBB sammeln können, sowie Auftragsarbeiten u.a. für Sony, geophon oder Holysoft ausgeführt. Seit 2008 gibt sie regelmäßig Workshops im Bereich Hörspiel. Für ihre Arbeiten wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: dem „Ohrkanus“ und einer Nominierung für den Deutschen Hörbuchpreis für ihr Hörspiel „übernacht“, dem „Ohrkanus“ für die „Beste Regie“ für „Das Kind“ oder aktuell einer Nominierung für den „Young Excellence Award“.

Webseitewww.johannasteiner.de

Ort: Das Hörspielstudio XBerg, Franklinstr. 14, 10587 Berlin

Datum:17. Mai 2019, Uhrzeit: 11:00 – 18:00 Uhr

Fortbildungsnummer: 19_3

23./24. Mai 2019, Frankfurt/Main
Mobiles Lernen und Partizipation in digitalen Lebenswelten

Tablets und Smartphones verändern unsere Art des Lernens, der Medienproduktion und der Medienrezeption grundlegend. Methoden und Formate des mobilen Lernens, sind daher fester Bestandteil der Medienbildung. Über ihre didaktische Bedeutung in verschiedensten Lernumgebungen hinaus bieten digitale Schnitzeljagden oder andere mobile Praxen weitreichende Anreize um Teilhabe im institutionellen oder gesellschaftlichen Rahmen zu befördern.

Im Workshop lernen die Teilnehmenden Lernumgebungen kennen, in denen Orte und Wissen in Bezug zueinander stehen und in denen die Lernenden sich dieses Wissen selbsttätig aneignen können.

In praktischen Übung entwickeln wir eigene digitale Schnitzeljagden zu Themenfeldern, die den Herkunftsorganisationen der Teilnehmenden entsprechen: historisch-politische Bildung, Jugendarbeit und  Sozialraumerkundung, Sport sowie konfessionelle und gesellschaftliche Themen und wie interkulturelle Begegnung oder Lernreisen zu besonderen Orten.

Inhaltspunkte:

  • Zeitgemäße Medienbildung – was ist das und warum hat sie auch in der Arbeit mit FSJlern ihren Ort?
  • Mobiles Lernen: der Bezug von Wissen und geografischen Orten welche Methoden wirken wie?
  • Was ist ihr pädagogischer Mehrwert von Verfahren des mobilen Lernens? Wie wird Partizipation befördert?
  • Welche Anschlussstellen gibt es zu digitaler Mündigkeit und digitalen Kompetenzen?
  • Praxisteil: welche Tools gibt es?
  • Unsere eigene digitale Schnitzeljagd mit Aris, Actionbound oder iChallenge
  • Wie kann ich mobiles Lernen in meine praktische Arbeit in FSJ Programmen einbinden?

Referent: mediale pfade.de
mediale pfade.de bietet Ihnen als Agentur für Medienbildung Beratung und Konzeption sowie die Durchführung von Aktionen und Fortbildungen an. Mit Schwerpunkt auf politischer Bildung entwickeln wir in den Bereichen Mobiles Lernen, e-Partizipation, Web-Video und Online-Journalismus sowie Games und Open Education innovative Konzepte, um neue mediale Pfade des Lernens und der Beteiligung in einer digitalen Gesellschaft zu begehen.

Webseite: www.medialepfade.de

Ort: Mainfeld – Raum für Kultur, Im Mainfeld 6, 60528 Frankfurt

Datum: 23. Mai 2019, 11:00 Uhr - 24. Mai 2019, 16:00 Uhr

Fortbildungsnummer: 19_6

27. Mai 2019, Frankfurt/Main
Der netzwärts Methodenpool: praktische Medienpädagogik

Die Fortbildung bietet Konzepte und Methoden für die praktische Medienarbeit. Dabei steht der Fokus sehr stark auf der Nutzung von mobilen Geräten und Apps. Die Teilnehmer*innen erstellen eigene Webvideos, Stories, Beats, Comics,  Blogs, Bilderrätsel et cetera mit Smartphones und Tablets oder am Computer. Es werden Grundelemente von Storytelling, Filmsprache und Gamedesign vermittelt. Zum Einsatz kommen u.a. Apps wie Instagram, Snapchat, Quik und Computerprogramme wie Twine und Wordpress. Begleitend werden Methoden zur Ideenfindung für die Arbeit mit Gruppen vermittelt.

Inhaltspunkte:

  •  Ideenfindung mit Hashtags, App Dating und StoryCubes
  • Webvideo-Produktion mit Insta, Snapchat und Quik
  • Storytelling mit Twine
  • Beats mit Launchpad und Figure
  • Comics mit Halftone 2
  • Bloggen mit Tumblr und Wordpress
  • Bilderrätsel und GIFs4

Referent: Heiko Wolf
Heiko Wolf ist freier Medienpädagoge (M.A.) und arbeitet seit 2007 mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu medienpädagogischen Themen. Bis 2016 hat er nebenberuflich Erfahrungen in Sozialer Gruppenarbeit, Aufsuchender Jugendarbeit, Kindergarten sowie Stationärer Jugendhilfe gesammelt. Aktuell lebt, spielt und tüftelt der Medienwolf in Düsseldorf. Er bietet Workshops und Fortbildungen u.a. zu Themen wie Webvideo, Storytelling, Games, Coding, Hate Speech und Fake News an.

Webseite: www.dermedienwolf.de

Ort: Mainfeld – Raum für Kultur, Im Mainfeld 6, 60528 Frankfurt

Datum: 27. Mai 2019, 11:00 Uhr - 28. Mai 2019, 16:00 Uhr

Fortbildungsnummer: 19_4

03. Juni 2019
Medienpädagogik - Einstieg in Theorie und Praxis

Unsere Kommunikationsformen sind und werden auch künftig steten Wandlungen unterworfen sein. Wie wollen wir darauf in unserer Bildungsarbeit reagieren, welche Rolle soll die Vermittlung von Medienkompetenz in unseren Bildungsangeboten spielen, wie kompetent sind wir selber beispielsweise im Umgang mit Werkzeugen der Medienpädagogik, und wie kann eine zeitgemäße Bildungsarbeit in den Freiwilligendiensten im digitalen Zeitalter gestaltet werden?
In der eintägigen Fortbildung verschaffen wir uns einen Überblick über die Herausforderungen für Bildung durch Medien und lernen  anhand der Dystopie „QualityLand“ im praktischen Exkurs Handlungsmöglichkeiten für die eigene Bildungsarbeit  kennen.

Inhaltspunkte:

  • Wie wollen wir Menschen zu einem selbsttätigen, eigenverantwortlichen Medienumgang befähigen?
  • Was sind Faktoren der Sozialisation, die Einstellungen, Urteile, Wissen, Verhalten und Handeln mit beeinflussen können?
  • Verstehen wir Medien als selbstbestimmt eingesetzte Instrumente des informellen Lernens, um sich im Prozess der lebenslangen Sozialisation mit sich selbst und der sozialen wie kulturellen Umfeld auseinander zu setzten?
  • Sehen wir Medien als selbstbestimmtes, reflexives und kritisches Ausdrucks- und Partizipationsmittel politischer Bildung?

Referent: Marten Gerdnun

Projektleitung Servicestelle netzwärts für Medienbildung im Freiwilligendienst, Projektleitung des Modellprojektes der Bundesregierung FSJ_digital für das Kulturbüro Rheinland-Pfalz, Freier Medienpädagoge, Erziehungswissenschaftler

Webseite:

Ort: ERBACHER HOF Akademie & Tagungszentrum des Bistums Mainz, Grebenstraße 24-26, 55116 Mainz

Datum: 03. Juni 2019, Uhrzeit: 11:00 – 18:00 Uhr

Fortbildungsnummer: 19_8

24./25. Juni 2019, Bonn
Podcasts – Audioproduktion in der Bildungsarbeit

Podcasts sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen nutzen die kostenlosen Audioformate, die zwischen Bildung und Unterhaltung anzusiedeln sind. Auch in der Bildungsarbeit kann Podcasting im medienpädagogischen Bereich, sowie in der Wissensvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit interessant sein. Dieser Workshop vermittelt die Grundlagen des Podcastings, von den Normen des Mediums, über die inhaltliche Konzeption und Produktion bis hin zur Verbreitung / Veröffentlichung.

Reportagen, Features, Hörspiele, Podcasts, Museumsguides, Klanginstallationen, Soundgestaltung in Film und Fernsehen  - auf vielen Wegen begleitet uns akustische Informationsvermittlung und Unterhaltung durch den Alltag. Dank der digitalen, erschwinglichen Technik ist es mittlerweile auch für fast jeden möglich, selbst Audioproduktionen zu realisieren.

In diesem Workshop sollen in Kleingruppen Audioproduktionen realisiert werden, je nach Interesse eher in journalistischer, fiktionaler oder klangkünstlerischer Manier. Nach einem Input zum Hören und zu den verschiedenen Formen von Audioproduktionen stürzen wir uns im Nullkommanichts in Konzeption und Produktion. Am Ende des Workshops könnten Produktionen von 1-3 Minuten fertig werden oder zumindest nennenswerte Vorergebnisse (Postpro-Session) erreicht und mitgenommen werden.

Tag 1: Input, Gruppenfindung, Konzeption, Aufnahmen

Tag 2: (Rest-Aufnahmen), Postproduktion

 

Inhaltspunkte:

  • Grundlagen des Podcastings
  • Normen des Mediums
  • inhaltliche Konzeption
  • technischen Produktionshandwerk (Recording, Postproduktion, Mix, Effektgestaltung)
  • Gestaltungsregeln für Konzeption, Aufbau und die konkrete Ausführung der Idee
  • Verbreitung / Veröffentlichung

Referentin: Johanna Steiner
Johanna Steiner, Jahrgang 1983, ist Autorin und Regisseurin von Hörspielen, Features und Live-Hörspielen. Nach einem FSJ Kultur 2003/04 in der Chorakademie in Dortmund und einem Studium der Allgemeinen Linguistik, Vergl. Literaturwissenschaft und Publizistik in Berlin, hat sie seit 2010 für den Hörspielverlag Lauscherlounge und das Hörspielstudio XBerg gearbeitet und dort zahlreiche Lesungen und Hörspiele realisiert. Freiberuflich hat sie Erfahrungen beim RBB sammeln können, sowie Auftragsarbeiten u.a. für Sony, geophon oder Holysoft ausgeführt. Seit 2008 gibt sie regelmäßig Workshops im Bereich Hörspiel. Für ihre Arbeiten wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: dem „Ohrkanus“ und einer Nominierung für den Deutschen Hörbuchpreis für ihr Hörspiel „übernacht“, dem „Ohrkanus“ für die „Beste Regie“ für „Das Kind“ oder aktuell einer Nominierung für den „Young Excellence Award“.

Webseitewww.johannasteiner.de

Ort: Haus Venusberg e.V., Haager Weg 28-30, 53127 Bonn

Datum: 24. Juni 2019, 11:00 Uhr - 25. Juni 2019, 16:00 Uhr

Fortbildungsnummer: 19_2

Ort und Termin folgen in Kürze
Offene Daten und digitale Beteiligung in der Jugendarbeit

Behörden veröffentlichen heutzutage viele Daten online zu Themen wie Mietpreisentwicklungen oder dem Sanierungsbedarf von Schulen. Mit diesen Informationen können Vereine und Jugendverbände ihre politischen Anliegen mit neuen Argumenten untermauern. In unserem Workshop diskutierten wir die Bedeutung von offenen Daten und Informationsfreiheit.

Gemeinsam entwickelten wir Ideen für digitale Jugendprojekte, die Transparenz & Beteiligung fördern.

  • Was sind offene Daten?
  • Inspirationen aus Datenprojekten
  • Ideen Entwickeln
  • Recherche und Ideen verfeinern
  • Projektentwurf
  • Abschluss

Referenten: Datenschule Team
Das Datenschule Team vermittelt seit 2016 gemeinnützigen Organisationen die nötigen Fähigkeiten, Daten und Technologien zu verstehen, um sie zielgerichtet für ihre gesellschaftlichen Aufgaben einzusetzen.

Webseite: www.datenschule.de

Ort: folgt in Kürze

Datum: folgt in Kürze

Fortbildungsnummer: 19_1